Im Januar habe ich auf diesem Blog bereits einen ersten Artikel über den Parrot AR.Drone geschrieben. Mittlerweile gibt es den Parrot auch in Deutschland zu kaufen, beispielsweise bei Amazon. Und alle wollen sie mit ihn fliegen. Beim Parrot AR.Drone handelt es sich um eine Mini-Drohne. Das besondere an diesem Quadrocopter ist, dass sie sich mit einem iPhone oder iPod steuern lässt. Die erforderliche Software findet sich im App Store von Apple. Der „AR Drone“ genannte Quadrocopter versteht sich daher natürlich bestens mit der Apple-Familie.
Die Drohne sollte möglichst in einem Raum mit viel Platz ausprobiert werden, sonst geht im Wohnzimmer möglicherweise der eine oder anderen Gegenstand zu Bruch. Hergestellt wurde der AR.Drone vom französischen Hersteller Parrot. Der Körper des Quadrocopter besteht aus Schaumpolystyrol und Kunststoff. Hier wird der Akku verstaut. Nach Ansicht der FAZ Mitarbeiter ist die AR Drone mit den vier senkrecht nach unten wirkenden Rotoren im Unterschied zu einem Modellhubschrauber einfach zu fliegen. Da ich bisher noch keine AR Drone geflogen bin, kann ich das nicht beurteilen. Dank zwei Kameras und Ultraschallsensoren kann sich die Drohne in einer Höhe von bis zu sechs Meter selbständig stabilisieren. Anfänger können zum Start den Autopilot nutzen, der die Maschine auf einen Meter anhebt und dann ausbalanciert.
Über die Parrot-App werden Drehungen, Steig- und Sinkflug via iPhone oder iPod gesteuert. Rechts auf dem Bildschirm ist ein Joystick simuliert. Mit den Fingerspitzen lässt man den Apparat steigen, sinken oder um die eigene Achse drehen. Auf der linken Hälfte des Displays werden durch die Berührung mit einem Finger die Vorwärts- oder Seitwärtsbewegungen erfasst und an die Drohne weitergeleitet. Viele Details der Steuerung können individuell programmiert werden. Bis einem die ersten eleganten Flugmanöver gelingen, benötigt man jedoch einige Zeit.
Die Tester der FAZ empfehlen ein Fliegen bei Windstille, denn nur so bleibt die Drohne auch in der Hand eines Laien durchaus etliche Minuten in der Luft. Abstürze übersteht das Fluggerät überraschend gut. Als Manko wird von der FAZ die geringe Reichweite der W-Lan-Verbindung aufgeführt. Bereits nach 30 bis 50 Metern ist Schluss. Auf die automatische Notlandung der Drohne sollte man sich nicht verlassen. Einige Nutzer bemängeln im Internet etliche Software-Fehler. Es kommt immer wieder vor, dass sich die AR Drone nicht mehr steuern lässt und abstürzt.
Wenn ihr den gesamten Artikel der FAZ lesen möchtest, könnt ihr das hier tun:
Mini-Drohne für Hobby-Spione
Aber nicht nur die FAZ, sondern beispielsweise auch der bekannte Social Media Blog Mashable hat den AR Drone bereits getestet und ein Review-Video auf die Webseite gestellt.
Für alle, die den Parrot AR.Drone nun selbst einmal steuern möchten, habe ich den Quadrocopter in meinen Shop aufgenommen. Alle, die sich dieses Fluggerät vor dem Kauf einmal live anschauen möchten, können dies sicherlich auch in größeren Kaufhäusern mit Spielwarenabteilung tun.
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